Dr. (Univ. Pavia) Bernd Hoppelshäuser

 

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Augenarzt Nittendorf Dr. Hoppelshäuser

Augenarztpraxis

Nittendorf

 

Das Glaukom

 

Ein Glaukom gehört zu der Gruppe von Augenkrankheiten, die in späten Stadien die Nervenzellen der Netzhaut (Retina) und des Sehnerven schädigen können. Die Folge sind Gesichtsfeldausfälle, die typische Form des Sehverlustes bei Glaukom.

 

Wenn Glaukome nicht rechtzeitig erkannt und behandelt werden, können sie zu einer langsam fortschreitenden Beeinträchtigung des Sehvermögens bis hin zur Erblindung führen. Eine glaukomatöse Erkrankung verläuft meist unerkannt über viele Jahre und verschiedene Stadien hinweg. Erst in späteren Stadien stellen sich erhebliche Beeinträchtigungen des Sehvermögens im Sichtbereich ein. Mit einer konsequenten Therapie kann der weitere Verfall des Gesichtsfeldes aufgehalten werden.

 

Grüner Star (Glaukom)

 

Unter einem Glaukom, im Volksmund auch Grüner Star genannt, versteht man eine Augenkrankheit, die zu einer Zerstörung des Sehnervens und damit zur Erblindung führen kann.

 

Die Erkrankung an einem Glaukom verläuft über viele Jahre hinweg unerkannt, der Betroffene merkt lange gar nichts. Das Glaukom ist in der Regel schmerzlos. Ab dem 40. Lebensjahr wird deshalb eine regelmäßige Glaukom-Früherkennung empfohlen.

 

Risikofaktoren:

• Veranlagung: in der Familie gibt es bereits Glaukomfälle

• Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)

• starke Kurzsichtigkeit

• Herz- und Kreislauferkrankungen

 

Ursachen:

Ein Glaukom entsteht durch einen erhöhten Augeninnendruck. Dieser Druck wird in mmHg gemessen und beträgt im Normalfall 15-21 mmHG. Im Gewebe außerhalb des Auges liegt der Druck bei ca. 5 mmHg. Durch den Augeninnendruck und die Lederhaut wird das Auge in seiner Form gehalten.

 

Das Auge hat zwei Augenkammern, eine vordere zwischen Hornhaut und Iris und eine hintere von der Hinterseite der Iris bis zur Linse. Das Kammerwasser wird in der hinteren Augenkammer gebildet. Es läuft dann zwischen der Linse und der Regenbogenhaut durch die Pupille in die vordere Augenkammer, zirkuliert entlang der Hornhaut und läuft über kleine Kanäle (Schlemmsche Kanäle), die im Winkel der vorderen Augenkammer liegen, wieder aus dem Auge. Das Kammerwasser wird laufend neu gebildet und versorgt die Hornhaut und die Linse mit Nährstoffen. Kann das Kammerwasser durch die Schlemmschen Kanäle nicht mehr in die Blutbahn abfließen, kommt es zum Rückstau und zur Erhöhung des Augeninnendruckes.

 

Durch den erhöhten Innendruck wird der Sehnerv auf Dauer geschädigt. Bei unzureichender Therapie kommt es dann zu Gesichtsfeldausfällen und im schlimmsten Fall zur Erblindung.

 

Formen des Glaukoms:

• primäres Offenwinkelglaukom

• primäres Winkelblock- oder Engwinkelglaukom (= akutes Glaukom / Glaukomanfall)

• primäres angeborenes Glaukom (kindliches Glaukom)

• sekundäres (erworbenes) Glaukom

 

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